Mit Technologie nach betrieblicher Exzellenz streben

Wie die meisten anderen Brauereien steht Wieninger vor der ständigen Herausforderung, Qualitätsstandards einzuhalten und konsistente, wettbewerbsfähige Produkte anzubieten. Zugleich wächst der Druck, Betriebskosten zu senken. Aufgrund von veralteten Systemen war die Brauerei nicht effizient genug. Wieninger wollte seine Geschäftseffizienz aber auf eine neue Stufe stellen.

„Drink-IT hat uns unseren Zielvorstellungen wesentlich nähergebracht als andere Lösungen gekonnt hätten. Wir haben viele Entwicklungs- und Umsetzungsmöglichkeiten gesehen und diese haben wir am Ende dann auch erreicht. Rückblickend lässt sich sagen, dass wir alle unsere Ziele mit Drink-IT erreicht haben und wir sehr zufrieden mit der Lösung sind“, sagt Heinrich Huber, Verwaltunsleiter bei der Privatbrauerei M.C. Wieninger.

Brauerei Wieninger 

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Maximale Effizienz als Ziel

Die Privatbrauerei M.C. Wieninger befindet sich seit 1813 in Familienbesitz und wird inzwischen in siebter Generation geführt. Der mittelständische Charakter des Unternehmens sichert die Weiterführung der soliden Handwerkstradition und den engen Kontakt zwischen Angestellten und Kunden. Wieninger produziert jährlich 118.000 hl Bier und alkoholfreie Getränke, vornehmlich für den deutschen Markt – hauptsächlich für die Region – mit Exporten nach Österreich und Italien.

Überblick über alle Geschäftseinheiten

Die Brauerei nutzte ein Branchenmodul für die Warenwirtschaft und ein separates Rechnungswesensystem, das per Schnittstelle mit der Warenwirtschaft verknüpft war. Zusätzlich wurde ein drittes System für die Lohn- und Gehaltsabrechnung genutzt, welches wiederum per Schnittstelle mit dem Rechnungswesen verknüpft war. Diese alten Systeme mit ihren vielen verschiedenen Komponenten liefen nicht reibungslos genug, um der Brauerei die notwendige Kontrolle zu bieten. Deshalb sah Wieninger sich nach einer modernen, zukunftsorientierten Softwarelösung um, die die Brauereiprozesse unterstützen konnte und dabei helfen konnte, Effizienz und Transparenz im gesamten Unternehmen zu steigern.

„Zunächst war es für uns wichtig zu eruieren, welche Lösungen es auf dem Markt gibt. Wir wollten auch wissen, was andere Brauereien einsetzen. Wir wollten keine Individuallösung für uns. Wir haben uns also auf Branchenmessen umgesehen, bei befreundeten Brauereien umgehört und uns so ein Bild über die Lösungen verschafft und welche für uns potenziell in Frage kommen“, sagt Heinrich Huber, Verwaltungsleiter bei der Privatbrauerei M.C. Wieninger.

Funktionen für die Getränkeindustrie liefern

Bei der Wahl der neuen Lösung war es für Wieninger entscheidend, dass das neue System branchenspezifische Funktionen mitbrachte und ihre Bedürfnisse hinsichtlich eines fortschrittlichen Rechnungswesensystems, der Verwaltung von Leihgut, Verkaufsverträge und Marketing, Logistik sowie Steuerverwaltung und –erklärung erfüllte. Schließlich gab es keinen Grund ganz von vorne zu beginnen, wenn Wieninger auch eine Lösung wählen konnte, die zu ihren Geschäftsabläufen wie angegossen passte.

„Drink-IT ist ein voll-integriertes System. Und selbst wenn die Standardversion eine bestimmte Funktion nicht bieten sollte, so kann man diese ganz einfach durch einen Partner nahtlos hinzufügen“, sagt Heinrich Huber.

Investition in die Zukunft

Wieninger glaubt an die Verbindung von Innovation und moderner Technologie mit traditionellen Werten und hält die Unternehmensphilosophie „Tradition mit Ambition“ aufrecht. Der Blick in die Zukunft ist gezeichnet von dem Streben, das Unternehmen für zukünftige Generationen weiterzuentwickeln und die Brautradition von qualitativ hochwertigen Bieren fortzuführen.

Ein maßgeblicher Faktor bei der Entscheidung war, dass das Unternehmen ein System wollte, das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg voll integriert ist. Der technologische Fortschritt war auch von großer Bedeutung, da Wieninger eine Lösung wollte, die langfristig eingesetzt werden konnte. Die Brauerei hatte ja bereits die Erfahrung machen müssen, dass Systeme schnell veralten und nicht mehr aktualisiert werden können.

„Wir haben klar den Vorteil von Drink-IT gesehen, weil es eine Standardlösung basierend auf Microsoft Dynamics NAV ist, was auch zukünftig technologischen Fortschritt und Sicherheit garantiert“, sagt Heinrich Huber.

Hohe Komplexität durch unterschiedliche Marktbedingungen

Wieninger exportiert nach Österreich und das Agieren auf verschiedenen Märkten ist eine zeitintensive Aufgabe, besonders wenn es um das Erfüllen sämtlicher rechtlicher Auflagen, der Steuer- und Gebührenvorschriften sowie verschiedener Preismodelle geht. Für Unternehmen ist es unerlässlich, sich mit den komplexen gesetzlichen Vorschriften auseinanderzusetzen, um Nichterfüllung zu vermeiden. 

Allerdings ist die darauf verwendete Zeit auch eine „unproduktive“ Zeit für die Finanzabteilung, die diese belasten und hemmen kann. Deshalb war es für Wieninger enorm wichtig, dass die neue Lösung die Compliance-Prozesse automatisieren konnte.

Mit der Einführung der Branchensoftwarelösung gelang es Wieninger einen

einheitlichen und integrierten Prozessablauf für ihre gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen. Dieser Prozessablauf erfasst und berechnet automatisch Preise, Gebühren und Steuern für die unterschiedlichen Märkte. Durch die voll-integrierte Software werden außerdem sämtliche Informationen für alle Abläufe automatisch erfasst, beispielsweise bei der Erstellung von Verkaufsaufträgen, wenn Waren im Lager bewegt werden oder auch Produkte auf Lieferfahrzeuge geladen werden.

„Eine Sache, die durch das neue System mit Drink-IT wesentlich erleichtert wurde, sind unsere Auslandslieferungen. Zuvor mussten wir manuell Aufträge ins System eingeben, dann mussten sie noch einmal eingegeben werden, damit die Aufträge an den österreichischen Kunden weitergeleitet werden konnten und die Rechnung erstellt werden konnte. Jetzt geben wir alles in einem Mandanten ein und von da wird alles per Mausklick an den österreichischen Kunden versendet. Sogar die Steuermeldung wird im System generiert und von dort praktisch komplett elektronisch abgewickelt“, erklärt Heinrich Huber.

Effizienz mit IT steigern

Im Zentrum von Effizienz und Profitabilität stehen die Geschäftsprozesse. Deshalb suchten Wieninger nach einer Möglichkeit ihre Prozesse zu optimieren.

Viele Abläufe im Unternehmen mussten manuell erledigt werden. Damit gingen viele Nachteile einher, wie teure Fehler, geringe Produktivität, hohe fortlaufende Personalkosten, potenziell negative Auswirkungen auf die Qualität, Schwierigkeiten bei der Skalierung der Produktion, beim Teilen von Informationen sowie bei der Nachverfolgung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Durch die manuellen Prozesse mussten zudem viele Daten wiederholt erfasst werden, was einen guten Überblick über Informationen und Transaktionen erschwerte.

„In der Vergangenheit haben wir einen starken Fokus auf ordentliche Lagerbestände gelegt. Mit unserem alten System war es jedoch relativ schwer, alle Systembuchungen nachzuvollziehen. Mit dem neuen System konnten wir eine gewaltige Verbesserung erreichen. Jetzt können wir jede Bewegung von einzelnen Posten ablesen, wir können nach bestimmten Artikeln oder bestimmten Vorgängen filtern. Damit ist es jetzt viel leichter für uns, die Ergebnisse unserer Bestandsabrechnungen nachzuvollziehen“, erklärt Heinrich Huber.

Integrierte Prozesse bedeuten smarteres Business

Durch die Investition in eine neue, voll-integrierte Softwarelösung besitzt Wieninger nun einen Gesamtüberblick über sämtliche Geschäftsbereiche – von der Produktion über die Lagerwirtschaft bis hin zu Verkauf und Finanzen. Durch die Verknüpfung der gesamten Wertschöpfungskette mit der All-in-one-Lösung profitiert Wieninger von einem einheitlichen Workflow und gleichmäßigem Datenaustausch. Dadurch werden enorme Transparenz und ein verbesserter Gesamtüberblick erzielt.

„Drink-IT hat uns unseren Zielvorstellungen wesentlich nähergebracht als andere Lösungen gekonnt hätten. Wir haben viele Entwicklungs- und Umsetzungsmöglichkeiten gesehen und diese haben wir am Ende dann auch erreicht. Rückblickend lässt sich sagen, dass wir alle unsere Ziele mit Drink-IT erreicht haben und wir sehr zufrieden mit der Lösung sind“, sagt Heinrich Huber.

Über Privatbrauerei M.C. Wieninger

Die Privatbrauerei wurde 1813 von Philipp Wieninger erworben und wird seither von der Familie geführt, inzwischen in siebter Generation. Eine der wesentlichen Grundlagen der hohen Qualität von Wieninger Bieren sind die Rohstoffe. Der fein aromatische Hopfen stammt von den besten Anbauflächen und das bayerische Malz wird speziell auf die einzelnen Biersorten abgestimmt.

Die wertvollste Zutat ist das frische, klare Bergquellwasser vom Fuße des Teisenberg. Dies garantiert die besondere Reinheit und Bekömmlichkeit von Wieninger Bieren. Neben diesen ausgezeichneten Rohstoffen sorgen auch die langjährige Brauerfahrung, die traditionellen Rezepte und das besondere Wieninger Brauverfahren für Biere mit ganz besonderem Geschmack.